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Der Preis des Glücks ist hoch

Aktualisiert: Okt 1

Wir wählen die warme, abgestandene Luft, nicht die kühle Brise. Wir gehen nicht voran, wir stellen uns an. Wir wählen die Sicherheit und mit ihr die Blindheit. Wir wählen den Spatz in der Hand. Und mit vollem Recht. Das ist eine legitime Wahl. Denn den Preis, den die Glückskinder bezahlen, ist bisweilen hoch. Und den zu bezahlen, das kann keiner verlangen.

Buchtipp: Glückskinder, Hermann Scherer

Wir halten an den Dingen fest, weil wir an unserem Leben festhalten wollen. Dabei ist das eine Illusion. All die Dinge halten uns fern von unserem Leben; sie machen uns schwer; sie fesseln uns an unserer Vergangenheit. Eigentlich spüren wir doch längst, dass Konsumgüter keine Glücksgüter sind.


Dinge, die wir besitzen, bewahren selten den Zauber, den sie hatten, als wir sie erstrebten.

Plinius der Ältere

Der Gegner des Glücks ist das Festhalten am Alten. Wer Chancen entdecken will, wer Neues erobern will, der muss Altes loslassen.


Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.

Albert Einstein

Die (Lebens-)Zeit ist knapp bemessen und sie hört auf! Sie sterben! So viel ist sicher. Die Reise des Lebens schließt den Tod mit ein. Die Menschen sind sich dessen oft nicht bewusst. Manche leben ihr Leben als hätten sie ein zweites in Reserve.

"Unmöglich" sagte die Tatsache.

"Versuch es!" flüsterte der Traum.

Hermann Scherer

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